Wie bedrucke ich RFID Wristbänder und kann ein Kiosk System damit erstellen

Wie bedrucke ich RFID Wristbänder und kann ein Kiosk System damit erstellen

2016

In letzter Zeit bekommen wir häufiger die Anfrage wie man einfach RFID Armbänder bedrucken kann und diese ggf. als Eintrittssystem in einen Kiosk einbaut.

Ersteres ist sehr einfach, wenn Sie die passenden Produkte einfach auswählen. Wir empfehlen für die einfache Anwendung den Zebra ZD500:
https://www.karley.de/index.php?route=product/search&search=Zebra%20ZD500

Unter diesem Link finden sie auch direkt das passende Zubehör – die original Zebra RFID Armbänder. Diese können wir Ihnen übrigens auch individuell bedruckt liefern, so dass Sie z.B. nur noch einen Zeitstempel auf die Armbänder bringen.

Was dieser kleine Drucker allerdings nicht kann ist folgendes:

  • Sie informieren wann das Farbband zu Ende geht
  • Sie informieren ob noch genügend leere Wristbänder im Drucker sind
  • Die Wristbänder einzeln abschneiden

Wenn sie aber ein Kiosk System bauen wollen, sind all das wichtige Informationen. Sie müssen rechtzeitig wissen das neue Armbänder eingelegt werden müssen oder aber auch ein Farbband. Dall das können Sie mit dem Zebra R110Xi4 erledigen. Dieser hat eine Warnfunktion für verbrauchtes Farbband und verbrauchte Etiketten oder Wristbänder. Beide schlagen bei jeweils 15% Restmenge an, so dass man nun die Farbbänder und Armbänder nachlegen kann. Auch kann man den Zebra R110Xi4 optional mit einem Cutter versorgen. Bis zu einer Stärke von 0.305mm kann dieser die Wristbänder auch zuverlässig schneiden. Wer einen solchen Bedarf hat, kann sich für die passenden Wristbänder gerne an uns wenden, denn der Hersteller Zebra hat dazu keine im Programm.

Interessant wird es dann in der Anwendungsentwicklung. Im Prinzip besitzt ja jeder RFID Chip eine Seriennummer oder aber auch UUID genannt. Um ein Armband am Kiosk dann zu autorisieren nutzen viele Kunden diese UUID. Dank Zebra’s ZPL Druckersprache kann diese Nummer vor dem Druck sehr einfach ausgelesen werden. Man steuert also quasi den Zebra R110Xi4 an und lässt sich die Seriennummer des nächsten Armbandes geben. Dieses kann man dann verarbeiten und z.B. in eine Datenbank zurück schreiben. Im nächsten Schritt bedruckt man dann dieses Armband mit für Menschen lesbaren notwendigen Informationen und trägt z.B. in eine Besucherdatenbank die Gültigkeit dieses Armbands für einen Zeitraum oder Tag ein.
So einfach kann es sein eine Besucherlösung mit kostengünstigen RFID Armbändern zu realisieren.

Welchen Vorteil haben Besucherarmbänder mit RFID?
Die RFID Chips können vielfältig genutzt werden. Zum einen ist es z.B. denkbar an jedem Exponat in einem Museum einen Leser an zu bringen. Dieses könnte zusätzliche Informationen anzeigen aber auf der anderen Seite auch genutzt werden um zu zählen welche Exponate für Kunden interessant sind. Ist der Besucher bereit mehr Daten zur Verfügung zu stellen wäre es auch denkbar Besucherprofile zu erzeugen und so sein Museum noch interessanter für eine Zielgruppe zu gestalten.

Auch das Auslösen von Funktionen wäre denkbar um den Anreich für den Besucher zu erhöhen. Warum nicht einfach eine Fotowand hin stellen. Hat sich der Besucher mit dem RFID Armband und seiner Email identifiziert, bekommt er automatisch ein Foto von der Fotoleinwand versand.

Die Möglichkeiten dieser Lösung sind also vielfältig. Sollten auch sie einen Bedarf hierin sehen, wenden Sie sich für mehr Information gerne an unser Vertriebs- oder Entwickler Team.